GDHK – Wofür stehen wir

Grundsätzlich wollen wir jedem Pferd ermöglichen, so oft und so lange wie möglich barhuf zu laufen. Dazu beurteilen wir sorgfältig die individuelle Veranlagung, die derzeitige Haltung und Nutzung sowie den momentanen Zustand der Hufe.
Das Barhufgehen stößt jedoch an seine Grenzen, wenn das Hornwachstum mit dem Abrieb nicht mehr übereinstimmt, wenn empfindliche Sohlen über ungeeignete Böden laufen sollen oder wenn eine orthopädische Korrektur besser über einen entsprechenden Beschlag zu erreichen wäre.
Dann erarbeiten wir gemeinsam mit dem Besitzer und, gegebenenfalls auch mit dem Tierarzt, eine passende Lösung, die der gegebenen Situation von Pferd und Reiter gerecht wird. Dabei bedienen wir uns innovativer Hufschutz-Produkte wie Hufschuhen oder Kunststoff-Beschlägen. So fördern wir die Entwicklung solcher Innovationen und helfen, diese am Markt zu etablieren.

Warum gibt es uns?

Mitte der 90er Jahre sind uns zwischen den Fronten von radikalen Beschlagsgegnern („Hufbeschlag ist Tierquälerei“) und unbeirrbaren Traditionalisten („jedes Pferd braucht Eisen“) einige Zusammenhänge aufgefallen:

Wer bestrebt ist, kompromisslose Ideologien durchzusetzen und zu verwirklichen, der ist oftmals kaum noch in der Lage, seine Ergebnisse wertfrei zu beurteilen. Nicht besser ist es, einfach über die geänderten Anforderungen hinweg zu sehen, die artgerechtere Haltungs- uns Nutzungsformen mit sich bringen. Im schlimmsten Fall kann das sogar völlig an den Belangen von Mensch und Tier vorbeigehen.

Das Ergebnis dieser verhärteten Fronten ist leider, dass es stellenweise bis heute noch recht mühsam ist, kompetente Hufhandwerker zu finden. Diese Lücke haben wir geschlossen. Zum Wohle der Pferde und ihrer Besitzer.